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Klimastraße

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 15. Mai 2016

Wo befindet sich die Klimastraße?

Geografisch gesehen liegt die etwa ein Kilometer lange Klimastraße im nördlichen Kölner Stadteil Nippes und ist der Bereich der Neusser Straße zwischen der Kempener Straße und dem Niehler Kirchweg. Der Anfang und das Ende sind durch große Transparente über der Straße gekennzeichnet. Ausschlaggebend für diesen Straßenbereich in Köln war, dass es das passende Verhältnis zwischen Alt- und Neubauten, Geschäften und leerstehenden Läden und Privatwohnungen bot. Der ideale Ort um neue Technologien praxisnah zu testen und einem breiten Publikum vorzustellen.

 

Was ist eigentlich die Klimastraße?

Ins Leben gerufen wurde die Klimastraße als Teilprojekt von SmartCity Cologne, eine Initiative der RheinEnergie AG und der Stadt Köln.

Auf der Klimastraße wird gezeigt, wie eine Stadt von morgen aussehen könnte. Anschaulich und erlebbar. Zu diesem Zweck wurde Anwohnern und Geschäftsinhabern angeboten an dem Projekt teilzunehmen.

Unternehmen, die Produkte zum Energiesparen entwickeln, können diese praxisnah im realen Umfeld ausgiebig testen. Daher werden auch die Kosten für den Umbau größtenteils von diesen Unternehmen oder auch von der RheinEnergie übernommen.

Durch das Zusammenbringen von Nutzern/Verbrauchern, Herstellern, Dienstleistern und Energielieferanten soll zukünftig ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch weitere innovative Ideen und Modelle für eine intelligente Stadt von morgen entstehen.

 

Was bringt es?

Die Klimastraße (Privathaushalte und Gewerbebetriebe) verbraucht ca. 12 Gigawattstunden Strom, 3,3 GWh davon von Privathaushalten und 8,7 GWh von Gewerbebetriebe.

Bei Gewerbebetrieben werden 70% davon für die Beleuchtung benötigt (6,12 GWh). Da eine LED Beleuchtung eine Einsparung von 64% ermöglicht, könnten im Gewerbebereich 3,9 GWh Strom eingespart werden, dies entspricht 2.216 Tonnen CO2!

Die Daten der am Projekt teilnehmenden Gewerbebetriebe werden veröffentlicht und geben einen genauen Anhaltspunkt über die Einsparung der Betriebe.

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